Restaurationsobjekt - Schlepperfreunde Sachsen

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Restaurationsobjekt

Restaurationen






Eicher EM 200b ( Tiger )
Baujahr 1959, Tag der Erstzulassung: 13. Juli 1959
Hubraum : 1950 m³; 25 PS bei 2000 U/min
2 Zylinder luftgekühlt


Gebaut von 1958 bis 1968
Gefertigte Maschinen : 15.292

Technische Bezeichnung  EM200

MOTOR

Hersteller

Eicher

 

Typ/Kühlung

EDK2 Luft

 

Bohrung/Hub

100/125 mm

 

Hubraum

1936 cm³

 

Nenndrehzahl/PS

2000/min. 28 PS

 

KUPPLUNG

Art

Doppelkupplung

 

Hersteller/Typ

F&S DO 222/16K

 

GETRIEBE

Hersteller/Typ

ZF A 208

 

Gangzahl V/R

4x(L+H+R)=8V/4R

 

Höchstgeschw.

20 kn/h

 

Zapfwelle

540-1080 U/min

 

VORDERACHSE

Hinterrad

Lenkachse, gefedert

 

HYDRAULIK

Hersteller/Typ

Bosch/ZF A208

 

Pumpe

Bosch HY/ZE

 

Hubkraft

850 kg

 

KABINE (optional)

Hersteller/Typ

Fritzmeier M211-M214

 

FAHRWERK

Bremse

Trommelbremse, mechanisch

 

Lenkunbg

ZF-Einzelradlenkung

 

Spurkreis

6,6m

 

GEWICHTE

Eigengewicht

1460kg

 

Vorderachslast

520kg

 

Hinterachslast

940kg

 

Zulässige Höchstlasten

 

Vorderachslast

1000kg

 

Hinterachslast

1290kg

 

Gesamtgewicht

2000kg

 

ABMESSUNGEN

Länge

3024mm

 

Breite

1510mm

 

Radstand

1850mm

 

Bodenfreiheit

340mm

 

Spur vorne

1250 oder 1420mm

 

Spur hinten

1250 oder 1500mm

 

BEREIFUNG

Vorne

5.50-16

 

Hinten

8.32     10-28

 

Auf Wunsch

 

Vorne

6.00-16

 

Hinten

11-28    9-32

 

BEMERKUNG
Der neben dem Panther vorgestellte Tiger EM 200 war Ende 1958 die eigentliche Sensation: Außer dem neuen EDK 2-Motor bestach vor allem das ganz neue ZF-Triebwerk aus der Reihe A 200 mit Stiftschaltung anstelle der bis dahin gebräuchlichen Schieberäder. Bezüglich Schaltbarkeit und Abstufung setzte es neue Maßstäbe, wie auch der Tiger durch sein Äußeres und die niedrige, lang gestreckte Bauform weit in die Zukunft wies. Die zunächst weit herunterragende Motorhaube endete im Zuge der Modellpflege später auf der Abluftseite weiter oben.
Der Tiger EM 200 wurde 1962 gründlich überarbeitet. Die Motorleistung stieg auf 28 PS, die bisherige Einzelradlenkung wurde durch eine ZF-Gemmerlenkung mit Spurstange ersetzt, die Batterie wanderte vom Fahrerplatz unter die Motorhaube vor den Motor, der Kraftheber war als Regelhydraulik mit Oberlenkerregelung ausgebildet, die Scheinwerfer wurden statt am Vorderachsblock an der Motorhaube befestigt, der Radstand wuchs um ca. 11 cm, Blink- und Begrenzungsleuchten gehörten zum Serienumfang, eine Schnellgangausführung (28 km/h) war lieferbar usw.


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